Das steckt hinter dem BJA
„Leitidee „lebe! In Fülle“
Wir wollen junge Menschen im Leben und im Glauben fordern und fördern.
Jesus ist in die Welt gekommen, „dass sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (vgl. Joh 10,10).
Darum unterstützen wir junge Menschen auf ihrer Sinnsuche, nach dem Mehr im Leben, damit sie für sich das „Leben in Fülle“ entdecken können.
Auf dieser Seite erklären wir, auf welchen Grundideen unsere Jugendpastoral baut:
Der verstorbene Papst Franziskus hat seinen Glauben an die Auferstehung in dem nachsynodalen Schreiben an die Jugend der Welt so zusammengefasst (CV 1): „Christus lebt. Er ist unsere Hoffnung, und er ist die schönste Jugend dieser Welt. Alles, was er berührt, verjüngt sich, wird neu, füllt sich mit Leben. Die ersten Worte, die ich also an jeden Einzelnen von Euch jungen Christen richten möchte, lauten: Er lebt und er will, dass Du lebendig bist!“
Dieses Schreiben bietet viele Denkanstöße und motiviert auch uns in unserem Engagement für junge Menschen.
Weiter schreibt Papst Franziskus:
„Er ist in Dir, er ist bei Dir und verlässt Dich nie. So sehr Du Dich auch entfernen magst, der Auferstandene ist an Deiner Seite; er ruft Dich und wartet auf Dich, um neu zu beginnen. Wenn Du Dich aus Traurigkeit oder Groll, Furcht, Zweifel oder Versagen alt fühlst, wird er da sein, um dir Kraft und Hoffnung zurückzugeben“ (CV 2).
Säule 1: Partizipation
Wir wollen Kinder und Jugendliche an Entscheidungsprozessen beteiligen (politische Dimension). Wir wollen sie unterstützen, dass sie ihre Angelegenheiten selbst regeln können (pädagogische Dimension). Wir wollen sie hinführen zum Wort Gottes, zu den Sakramenten und zum Einsatz am Nächsten, damit sie für sich ein Mehr im Leben entdecken (spirituelle Dimension).
Säule 2: Kooperation
Uns eint das Ziel, junge Menschen auf ihrem Weg zu einem "Leben in Fülle" zu begleiten. Deshalb kooperieren wir in der Jugendpastoral enger mit allen, die sich ebenfalls diesen Ziel verschrieben haben, um voneinander zu wissen und zu lernen.
Säule 3: Inklusion
Unsere Angebote soll für alle jungen Menschen offen stehen. Daher gilt es Barrieren abzubauen, wie z.B. bauliche Einschränkungen, eine zu schwierige Sprache, eingefahrene Denkweisen usw.
Die Grundlage unserer Arbeit sind die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils, sowie der Beschluss der Würzburger Synode „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“.
Nach dieser Gemeinsamen Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland ist kirchliche Jugendarbeit immer zuerst personales Angebot. Dabei braucht es Menschen, die andere Menschen durch ihre Begeisterung für das „Leben in Fülle“ anstecken.
Jede Jugendpastoral ist gleichzeitig Berufungspastoral. Das ist ein Kern der Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz. Jugendpastoral will junge Menschen begleiten, dass diese ihren Platz im Leben finden, den Gott für sie vorgesehen hat.
Dabei folgt der Text der Bischofskonferenz dem Dreischritt: Wirklichkeit wahrnehmen - Chancen finden - Berufung wählen.
Grundlagentext der „Würzburger Synode“ zur kirchlichen Jugendarbeit in Deutschland
Leitlinen der Deutschen Bischofskonferenz zur Jugendpastoral